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Bilder aus der Sultan-Ahmed-Moschee

Hintergrundwissen zur Blauen Moschee

Im historischem Zentrum von Istanbul, kaum 500 Meter von der Hagia Sophia entfernt, liegt die Blaue Moschee. Ihr offizieller Name ist Sultan-Ahmed-Moschee und sie ist die Hauptmoschee der Stadt. Im Jahr 1609 gab Ahmed I, den Auftrag zum Bau einer großen Moschee und sieben Jahre später war das beeindruckende Bauwerk fertiggestellt. Die Moschee ist mit ihren sechs jeweils 64 Meter hohen Minaretten und ihrer 43 Meter hohen Kuppel gewaltig. Der eigentliche Gebetsraum misst 53 x 51 Meter und fasst 10.000 Menschen. In die Gebetsnische ist ein schwarzer Stein aus der Kaaba, dem islamischen Heiligtum in der Stadt Mekka aingelassen. Auch die Loge der Koransänger vor der Gebetsnische ist ein genaues Abbild der Sängerloge in Mekka. Der Vorhof der Moschee ist mit von Kuppeln bedeckten Säulenhallen umgeben und mit einem prächtigen Marmorbrunnen geschmückt. Ursprünglich waren Hof und Moschee noch von einer Mauer umgeben, die sie vom anderen zur Moschee gehörenden Gebäuden wie der Medrese, der Karanwanserei und dem Armenhaus abtrennte. Heute ist nur noch ein kleiner Teil davon vorhanden.



Eines der bedeutendsten Bauten osmanischer Architektur

Wer als Tourist nach Istanbul kommt, sollte die Sultan-Ahmed-Moschee, eines der bedeutendsten Bauten osmanischer Architektur, unbedingt besuchen. Betritt man den Vorhof durch den Westeingang, sieht man dort im oberen Bereich eine schwere Eisenkette, zu der es eine interessante Geschichte gibt. Sie soll dazu gedient haben, dass der Sultan, zu Pferde in die Moschee kommend, seinen Kopf neigen musste, um unter der Kette hindurch reiten zu können. Durch diesen symbolischen Akt musste sich der höchste Osmanen-Herrscher Allah unterwerfen. Gelangt der Besucher durch den Vorhof ins Innere der Moschee, sieht er, warum die Sultan-Ahmed-Mosche Blaue Moschee genannt wird. Wände, Bögen und Gewölbe sind mit bunten Ornamenten und Mosaiken geschmückt, bei denen die Farbe blau entschieden überwiegt. Der größte Teil der blau-weißen Fliesen des oberen Teils stammt aus späteren Zeiten, original enthalten und darum kulturhistorisch bedeutender sind die Fliesen im unteren Mauerbereich. Bei ihnen handelt es sich um sogenannte Iznik-Fayencen mit traditionellen Blumen-und Pflanzenmotiven in verschiedenen wunderschönen Blau-und Grüntönen. 260 bunte Glasfenster erhellen und erleuchten den Innenraum. Sie sind moderne Nachbildungen der ursprünglichen Fenster. Angrenzend an die Moschee befindet sich ein Mausoleum (Türbe), in dem der Gründer Ahmed I. seine Frau Hatice und seine Söhne Osman II, Murat VI und Beyazid bestattet sind.

Besonders beeindruckend ist ein Besuch der Blauen Moschee aber auch, weil sie nicht nur eine gewöhnliche Sehenswürdigkeit ist, sondern eben auch auch ein Gotteshaus.

Bei aller Urlaubsstimmung sollte man das nicht vergessen und sich deshalb angemessen verhalten und auf die Gefühle der gläubigen Muslime Rücksicht nehmen.

Muezzin singt | Blaue Moschee

Bilder von der Blauen Moschee

 


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dd eventfotografAndreas Fiedler
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